Sensorische Integration ist ein Prozess der Entwicklung des Nervensystems.
Diese Entwicklung beginnt bereits schon bei den ungeborenen Kind, pränatal, vorgeburtlich und
hält lebenslang an.
In den Phasen der Entwicklung wird Einfluss auf die Wahrnehmung und die
Wahrnehmungsverarbeitung genommen.
Man versteht unter Sensorischer Integration die Aufnahme, Zusammenstellung, Verarbeitung und
Deutung sensorischer Informationen für den handelnden Gebrauch.
Die Sensorische Integrationstherapie, von der Amerikanerin Jean Ayres (Psychologin und
Ergotherapeutin) entwickelt, will positiven Einfluss auf die vielfältig möglichen Störungen nehmen
und ist eine ganzheitlich auf das Individuum ausgerichtete Therapie, in der die Wechselwirkung
mit emotionalen, sozialen und kognitiven Funktionen besondere Beachtung findet.
In der Sensorischen Integrationstherapie wird gestörte (verlangsamte, gehemmte, behinderte)
Entwicklung durch ein bestimmtes Therapieangebot in verschiedener Intensität und Dosierung im
passenden Anforderungsgrad je nach den Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten des
Klienten/Patienten behandelt. Ziel ist eine verbesserte Handlungskompetenz.
Eine Sensorische Integrationsstörung kann sich zeigen in:
- Entwicklungsverzögerungen, motorischen Ungeschicklichkeiten, Störungen der Grob- und
Feinmotorik, sozialen Auffälligkeiten (Verhalten, Kontakt), Lernstörungen, Hyperaktivität,
- Teilleistungsstörungen, Graphomotorik, Ess-
und/oder Schlafstörungen, Sprach- Sprechstörungen, auditiven Störungen
» Was kann auf eine Störung der sensorischen Integration deuten?
|